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Stochastik

Aufgabe III 1

Betrachtet wird ein Würfel, dessen Seiten mit den Zahlen von Formula: 1Formula: 1 bis Formula: 6Formula: 6 durchnummeriert sind. Bei einem Zufallsexperiment wird dieser Würfel viermal geworfen. Die erzielten Zahlen werden in der geworfenen Reihenfolge als Ergebnis notiert.

a)

Bestimme die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse:

Formula: A{:}Formula: A{:}

„Bei keinem der Würfe wird die Zahl Formula: 6Formula: 6 erzielt.“

Formula: B{:}Formula: B{:}

„Bei mindestens drei Würfen wird eine Zahl erzielt, die größer als Formula: 2Formula: 2 ist.“

4 BE

b)

Begründe, dass es Formula: \binom{6}{4} \cdot 4!Formula: \binom{6}{4} \cdot 4! Ergebnisse gibt, bei denen alle erzielten Zahlen verschieden sind.

2 BE

c)

Gib ein Ereignis im Sachzusammenhang an, dessen Wahrscheinlichkeit mit dem Term Formula: 1-\tfrac{\tbinom{6}{4} \cdot 4!}{6^4}Formula: 1-\tfrac{\tbinom{6}{4} \cdot 4!}{6^4} berechnet werden kann.

2 BE

Bei einem Spiel besteht eine Runde darin, dass der Würfel fünfmal geworfen wird. Eine Runde wird gewonnen, wenn dabei mindestens eine Zahl mehrfach auftritt. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Runde gewonnen wird, beträgt Formula: \tfrac{49}{54}.Formula: \tfrac{49}{54}. Dieses Spiel soll nun von einer Künstlichen Intelligenz (KI) simuliert werden. Die Zufallsgröße Formula: YFormula: Y beschreibt dabei die Anzahl der gewonnenen Runden. Es wird davon ausgegangen, dass Formula: YFormula: Y binomialverteilt ist. Zur Überprüfung der KI soll die Nullhypothese „Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Runde gewonnen wird, beträgt mindestens Formula: \tfrac{49}{54}.Formula: \tfrac{49}{54}.“ getestet werden. Der Stichprobenumfang beträgt Formula: 200Formula: 200 Runden. Es ergibt sich Formula: \{0 ; \ldots ; 173 ; 174\}Formula: \{0 ; \ldots ; 173 ; 174\} als Ablehnungsbereich der Nullhypothese.

d)

Formuliere den zugehörigen Fehler erster Art im Sachzusammenhang.

2 BE

e)

Untersuche, ob das zugrundeliegende Signifikanzniveau des Tests Formula: 8\,\%Formula: 8\,\% betragen kann.

2 BE

f)

Beurteile die folgende Aussage:

„Wenn die Nullhypothese nicht wahr ist, dann beträgt in jedem Fall die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Stichprobe mindestens Formula: 180Formula: 180 Treffer enthält, höchstens Formula: 20\,\%.Formula: 20\,\%.

2 BE

Ein weiteres Spiel wird mit einem Zufallsgenerator simuliert. Die Gewinnwahrscheinlichkeit kann dabei auf jeden beliebigen Wert Formula: pFormula: p mit Formula: 0 \leq p \leq 1Formula: 0 \leq p \leq 1 eingestellt werden. Bei Formula: nFormula: n-maligem Spielen ist die Anzahl Formula: ZFormula: Z der gewonnenen Spiele binomialverteilt mit den Parametern Formula: nFormula: n und Formula: p.Formula: p. Für einen bestimmten Wert von Formula: nFormula: n gehört einer der beiden Graphen in der Abbildung zu der Funktion, die jedem Wert von Formula: pFormula: p die Wahrscheinlichkeit Formula: P_p^n(Z \leq 2)Formula: P_p^n(Z \leq 2) zuordnet.

Diagramm mit zwei fallenden Kurven I und II in einem Koordinatensystem.Diagramm mit zwei fallenden Kurven I und II in einem Koordinatensystem.

g)

Begründe, dass Graph II nicht zur oben beschriebenen Funktion gehört.

2 BE

h)

Ermittle mithilfe der Abbildung den Wert von Formula: n.Formula: n.

4 BE

Aufgabe III 2

Die Zufallsgröße Formula: XFormula: X beschreibt die Masse eines Eisbär-Babys bei der Geburt. Sie wird als normalverteilt mit Formula: \mu_X=650Formula: \mu_X=650 und Formula: \sigma_X=40Formula: \sigma_X=40 angenommen (alle Werte in Gramm).

a)

Ein Eisbär-Baby wird zufällig ausgewählt. Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass seine Masse bei der Geburt um weniger als Formula: 20\;\text{g}Formula: 20\;\text{g} vom Erwartungswert abweicht.

2 BE

b)

Beschreibe im Sachzusammenhang ein Zufallsexperiment, bei dem die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses mit dem Term Formula: 5 \cdot P(X<600)^4 \cdot P(X \geq 600)Formula: 5 \cdot P(X<600)^4 \cdot P(X \geq 600) berechnet werden kann, und gib dieses Ereignis an.

3 BE

Eisbären sind bei ihrer Geburt nicht nur sehr leicht, sondern auch klein. Nur Formula: 5\,\%Formula: 5\,\% der Eisbär-Babys sind bei der Geburt größer als Formula: 40\;\text{cm}.Formula: 40\;\text{cm}. Von den Eisbär-Babys, die bei der Geburt größer als Formula: 40\;\text{cm}Formula: 40\;\text{cm} sind, wiegen Formula: 75\,\%Formula: 75\,\% mehr als Formula: 700\;\text{g}.Formula: 700\;\text{g}.

c)

Für ein zufällig ausgewähltes Eisbär-Baby werden die folgenden Ereignisse betrachtet:

Formula: L{:}Formula: L{:}

„Das Eisbär-Baby ist bei der Geburt größer als Formula: 40\;\text{cm}.Formula: 40\;\text{cm}.

Formula: M{:}Formula: M{:}

„Das Eisbär-Baby wiegt bei der Geburt mehr als Formula: 700\;\text{g}.Formula: 700\;\text{g}.

Das nebenstehende Baumdiagramm stellt diesen Sachverhalt dar. Gib die Werte von Formula: uFormula: u und Formula: vFormula: v an.

Geometrische Darstellung eines Baumdiagramms mit Knoten und Verzweigungen.Geometrische Darstellung eines Baumdiagramms mit Knoten und Verzweigungen.
2 BE

d)

Unter den Eisbär-Babys, die bei der Geburt höchstens Formula: 40\;\text{cm}Formula: 40\;\text{cm} groß sind, wiegt nur ein kleiner Teil bei der Geburt mehr als Formula: 700\;\text{g}.Formula: 700\;\text{g}. Bestimme diesen Anteil.

4 BE

Braunbären sind bei der Geburt im Durchschnitt leichter als Eisbären. Die Zufallsgröße Formula: YFormula: Y beschreibt die Masse eines Braunbär-Babys bei der Geburt. Sie ist normalverteilt mit dem Erwartungswert Formula: \mu_YFormula: \mu_Y und der Standardabweichung Formula: \sigma_Y=25Formula: \sigma_Y=25 (alle Werte in Gramm).

e)

Ein Braunbär-Baby wird zufällig ausgewählt. Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass seine Masse bei der Geburt um höchstens Formula: 10\;\text{g}Formula: 10\;\text{g} vom Erwartungswert abweicht. Begründe, dass man zur Berechnung dieser Wahrscheinlichkeit den Wert von Formula: \mu_YFormula: \mu_Y nicht kennen muss.

2 BE

f)

Eine der Abbildungen zeigt die Graphen der Dichtefunktionen von Formula: XFormula: X und Formula: Y.Formula: Y.

Zwei Glockenkurven in einem Koordinatensystem, eine durchgezogen und eine gestrichelt.Zwei Glockenkurven in einem Koordinatensystem, eine durchgezogen und eine gestrichelt.
Zwei Glockenkurven, eine durchgezogen und eine gestrichelt, auf einem Koordinatensystem.Zwei Glockenkurven, eine durchgezogen und eine gestrichelt, auf einem Koordinatensystem.

Gib diese Abbildung an und begründe deine Angabe.

2 BE

Die Masse eines Panda-Babys bei der Geburt wird als normalverteilt mit dem Erwartungswert Formula: 110\;\text{g}Formula: 110\;\text{g} angenommen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Panda-Baby bei der Geburt weniger als Formula: 100\;\text{g}Formula: 100\;\text{g} wiegt, beträgt Formula: 30\,\%.Formula: 30\,\%.

g)

Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass von vier zufällig ausgewählten Panda-Babys bei der Geburt genau eines weniger als Formula: 100\;\text{g}Formula: 100\;\text{g} und genau eines mehr als Formula: 120\;\text{g}Formula: 120\;\text{g} wiegt.

5 BE

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